Trotz des vehementen Widerstandes von ÖSV und Familie beschließt sie, weitere Untersuchungen durchführen zu lassen. Der Innsbrucker Urologe Dr. Marberger stellt das XY-Chromosom fest - Erika ist damit aus biologischer Sicht eindeutig ein Mann. Es gibt nun zwei Möglichkeiten für Erika: Eine Hormonkur würde heißen, sie könnte zwar als Frau weiterleben, würde aber mit Sicherheit kinderlos bleiben. Eine operative Geschlechtskorrektur böte die Chance, ohne Hormonbehandlung ein zeugungsfähiger Mann zu werden. Erika entscheidet sich für die Operation. Der sechsmonatige Krankenhausaufenthalt wird zur einsamsten und schwersten Zeit in ihrem Leben. Im Juni 1968 verlässt sie das Krankenhaus als junger Mann.
Erik Schinegger versucht ein Comeback im österreichischen Herrennationalteam. Nach einem Sieg bei den Kärntner Landesmeisterschaften vor dem blutjungen Franz Klammer und ersten Erfolgen im Europacup verfügt der ÖSV ein Trainingsverbot für Schinegger im Herrenteam. Damit endet seine zweite Karriere als Skirennläufer, noch bevor sie recht begonnen hat.

